Pollenallergie

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Pollenallergie

Jeder vierte Deutsche reagiert allergisch auf Pollen und leidet an Heuschnupfen. Der Blütenstaub bestimmter Gräser, Bäume, Sträucher, Kräuter oder Getreidesorten löst diese Beschwerden aus. Zeigt sich die allergische Entzündung sowohl an Nasenschleimhaut als auch an Bindehaut und Augenlidern, sprechen Mediziner von allergischer Rhinokonjunktivitis. Ist nur die Nasenschleimhaut betroffen, lautet der Fachbegriff allergische Rhinitis. Besonders stark treten die Symptome im Frühjahr und Sommer auf, wenn sich die Pollen über die Luft verbreiten.

So zeigt sich eine Pollenallergie

  • Niesanfälle
  • laufende und verstopfte Nase
  • tränende, juckende und gerötete Augen 
  • Hautausschlag
  • Husten und Atemnot 

 

Wussten Sie, dass ...
… Pollen nicht nur durch Einatmen in den Körper eindringen, sondern auch über die Haut? Das gilt für alle sogenannten Aeroallergene, also allergieauslösende Stoffe, die sich über die Luft verbreiten. Dazu zählen z.B. auch Bestandteile von Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Tierhaaren.

Rat & Tat Pollenallergie: Symptome lindern im Alltag

  • Den Kontakt mit dem Allergen bestmöglich vermeiden. Ein Pollenkalender gibt an, wann welche Allergene Hochsaison haben.
  • Urlaub in pollenarmen Regionen machen, wenn zu Hause die meisten Pollen fliegen. Neben Küstenorten und Inseln ist das Hochgebirge ein ideales Ferienziel: Oberhalb der Waldgrenze gibt es keine blühenden Bäume und Gräser blühen meist nur kurz.
  • Weiterer Urlaubstipp: In anderen Klimazonen (wie etwa Süd- oder Nordeuropa) wachsen bestimmte heimische Pflanzen nicht.
  • Die Kleidung am Abend nicht im Schlafraum ablegen! 
  • Wenn möglich: vor dem Zubettgehen Haare waschen. Dadurch werden Pollen ausgewaschen.
  • Als Landbewohner abends ab 19 Uhr lüften, als Städter morgens zwischen 6 und 8 Uhr. Dann sind am wenigsten Pollen in der Luft. 
  • Beim Autofahren Lüftung ausschalten. Alternative: Für viele Automodelle können Sie Pollenfilter nachrüsten.
  • Pollenallergiker sollten ihre Haut am besten zweimal täglich mit speziellen Pflegeprodukten eincremen. Dadurch stärkten sie ihre Hautbarriere, denn Pollen können auch die Haut reizen.

Kurz erklärt: Kreuzallergie

Wenn bei Heuschnupfenpatienten auch bestimmte Lebensmittel Beschwerden auslösen, ist das meist keine neue Allergie. Es handelt sich dann um eine Kreuzallergie. Das Immunsystem verwechselt ein Eiweißmolekül aus der Nahrung mit einem Pollenallergen, weil sich diese sehr ähnlich sind. Ein Beispiel: Wer auf Baumpollen der Frühblüher allergisch ist, reagiert oft aufgrund einer Kreuzallergie auch auf Nüsse, Äpfel, Sellerie, Karotten oder rohe Kartoffeln. 

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